EU-DSGV0

Kreislauf­wirtschaft.
Ressourcen­schonung.

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documentus hat verstanden, dass unser Planet als Ressource einmalig und begrenzt ist. Wir alle sollten verantwortungsbewusst leben und einen Blick auf das Ganze haben.

WWF und documentus – Partner für nachhaltige Informationslogistik.

Manchmal ist es ratsam und hilfreich, eine neue, anderweitige Perspektive einzunehmen, um zur Erkenntnis zu gelangen. Halten Sie inne und schauen Sie sich an, wie der Mensch mit seinem Lebensraum umgeht und wie zerstörerisch er dabei vorgeht.

Wir können unsere natürlichen Ressourcen nur dann in der Zukunft nutzen, wenn wir sie nicht heute schon verbrauchen oder zerstört haben. In der analogen Informationswelt spielt der Datenträger Papier eine wesentliche Rolle. Neben der Verantwortung für die vollständige, DIN-konforme Vernichtung der Informationen, haben wir ebenso eine ökologische Verantwortung für den aus unseren Prozessen resultierenden Sekundärrohstoff. Die Rückführung dieses Sekundärrohstoffs in die Kreislaufwirtschaft wird in der Kooperation mit dem WWF zu einer stabilen Basis für unsere Nachhaltigkeitsstrategie. Neben einer Reihe weiterer, ausgewählter Kooperationspartner, zählt documentus bundesweit nun zum Kreise derer, die eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen aktiv unterstützen Gemeinsam setzen sich documentus und der WWF im Rahmen ihrer Partnerschaft dafür ein, Bewusstsein für ein nachhaltiges Recycling von Papier zu schaffen. documentus dankt dem WWF für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns auf die nachhaltige Zusammenarbeit.

Fragen und Antworten zu WWF & documentus

Unternehmenskooperation

Warum arbeitet der WWF mit Unternehmen zusammen?

Basis für die Zusammenarbeit mit Unternehmen ist die gemeinsame Überzeugung, angesichts der ökologischen Herausforderungen handeln zu müssen, und die Bereitschaft, sich klare Ziele für die Partnerschaft zu setzen und diese auch öffentlich zu kommunizieren. Der WWF bleibt hierbei stets unabhängig und behält sich vor, sich kritisch zu äußern.

Wir unterscheiden folgende Arten von Unternehmenspartnerschaften:

  • Förderung nachhaltigen Wirtschaftens
  • Kommunikation und Sensibilisierung für Umweltthemen
  • Sponsoring
Förderung nachhaltigen Wirtschaftens

Ziel dieser Partnerschaften ist es, durch konkrete Veränderungen den Naturschutz voranzubringen. Der WWF berät und unterstützt Unternehmen dabei, Wertschöpfungsketten nachhaltiger zu gestalten und die wichtigsten Treiber des Biodiversitätsverlusts zu reduzieren. Durch diese bilateralen Partnerschaften lassen sich Naturschutzergebnisse erzielen, die anders nicht möglich wären. Sie sollen signalisieren, dass nachhaltiges Wirtschaften möglich ist, und Branchen und Märkte beeinflussen.

Kommunikation und Sensibilisierung für Umweltthemen

Bei diesen Partnerschaften stehen die Sensibilisierung für wichtige Umweltthemen und die Änderung des Konsumentenverhaltens im Fokus. Dies soll durch gemeinsame Kommunikation (darunter auch Marketingkampagnen und Lizenzvereinbarungen) erreicht werden. Ebenso gehören dazu verbraucherorientierte Maßnahmen, die z. B. zum Kauf von nachhaltigeren Produkten wie MSCzertifiziertem Fisch anregen. Schließlich unterstützen uns Unternehmen bei unseren Kampagnen, die die Schönheit und Einzigartigkeit von Regionen und Arten hervorheben und uns helfen, gefährdete Lebensräume wie die Regenwälder oder gefährdete Arten wie den Tiger zu schützen.

Sponsoring

Sponsoring umfasst die Finanzierung von Naturschutzprojekten und ihrer Durchführung. Hierzu gehört es, finanzielle und materielle Ressourcen für den Schutz wichtiger Regionen und Arten bereitzustellen.

Kommunikations- und Sponsoring-Partnerschaften macht der WWF von zwei Voraussetzungen abhängig: Entweder arbeitet das jeweilige Unternehmen bereits daran, seine Geschäftspraktiken nachhaltiger zu gestalten, oder seine Geschäftstätigkeit hat lediglich geringfügige Auswirkungen auf die Umwelt.

Firmenspenden

Unternehmen spenden einen Betrag für die Arbeit des WWF oder für ein konkretes Naturschutzprojekt mit der Möglichkeit, dieses Engagement im Nachgang der Spende begrenzt in der Kommunikation zu erwähnen. Anders als beim Sponsoring sind Unternehmen bei einer Spende nicht dazu berechtigt, die Vermarktung ihrer Produkte oder ihre Dienstleistungen in einen Zusammenhang mit der Spende zu stellen.

Wie sieht das Ringen des WWF um Umweltstandards an den sog. „Runden Tischen“ konkret aus?

Unternehmen, Umwelt- und Sozialverbände sowie andere, von der Waldbewirtschaftung betroffenen Interessengruppen setzen sich zusammen und geben sich freiwillig global gültige Regeln für eine umweltgerechte und sozial verträgliche Palmöl- oder Sojawirtschaft. Mindeststandards wie der RSPO (Round Table on Sustainable Palmoil) oder der RTRS (Round Table for Responsible Soy) wurden gegründet. Vertreter unterschiedlicher Interessenlagen wie Unternehmen und Umweltverbände setzen sich zusammen und einigen sich auf Regeln, wie z.B. ein Agrarrohstoff nachhaltiger als vorher produziert werden kann. Das Ergebnis ist immer ein Kompromiss und ausbaufähig. Darum arbeitet der WWF wie viele andere Umwelt- und Sozialverbände an diesen Runden Tischen ständig mit, um die vereinbarten Regeln zu verbessern.
Ergebnis dieser Runden Tische ist ein Prüf- oder Zertifizierungssystem. Die Produzenten werden von unabhängiger dritter Seite überwacht, ob die Regeln eingehalten werden und ob die mit einem Prüflogo ausgezeichnete zertifizierte Ware auch tatsächlich von dem überprüften Betrieb stammt.

Blendet der WWF die Risiken von Greenwashing und Vereinnahmung durch die Wirtschaft aus?

Die Zusammenarbeit mit Unternehmen beinhaltet Chancen und Risiken für beide Parteien. Der WWF steuert die Zusammenarbeit und deren Ziele mithilfe von Leitlinien und einem sorgfältigen Prüfprozess, bei dem unter anderem die wesentlichen Umweltauswirkungen eines Unternehmens bewertet werden.

Für den WWF sind messbare Ergebnisse und transparentes Handeln in der Zusammenarbeit mit Unternehmen äußerst wichtig. Sie bilden die Grundlage für eine konstruktive wie kooperative Zusammenarbeit. Jede Unternehmenspartnerschaft des WWF soll bleibende Ergebnisse erzielen. Deshalb hat der WWF damit begonnen, Ziele und Ergebnisse seiner Arbeit mit der Wirtschaft –darunter auch die erreichten Ergebnisse aus den Kooperationen mit einzelnen Unternehmen – systematisch zu bewerten. Bei allen Kooperationen behält es sich der WWF außerdem vor, das Verhalten seiner Unternehmenspartner öffentlich zu kommentieren.

Mit welchen Branchen arbeitet der WWF nicht zusammen?

Der WWF arbeitet nicht mit Unternehmen zusammen, deren Geschäftstätigkeiten – direkt oder indirekt (z.B. entlang der Lieferkette) – zu einem erheblichen ökologischen Fußabdruck führen. Dazu gehören u.a. Unternehmen der Waffen-, der Nuklear- sowie der Öl-, Gas- und Kohleindustrie. Vielleicht für manche überraschend: der WWF lehnt etwa acht von zehn Anfragen von Unternehmen auch anderer Branchen ab, da diese nicht mit unseren Zielen vereinbar sind.

Wie viel Geld bekommt der WWF von Unternehmen?

Insgesamt machen die von Wirtschaftspartnern bereitgestellten Gelder rund 18% der Einnahmen des WWF Deutschland aus. Das waren im Geschäftsjahr 2015/2016 knapp 12,2 Millionen Euro. Der größte Anteil unserer Einnahmen, mehr als 50 Prozent kommt von Privatpersonen.

WWF und documentus

Kurzinformationen zu dem Unternehmen documentus

documentus steht in Deutschland für die datenschutzgerechte, DIN-konforme und sichere Vernichtung von Daten und Akten. Die Unternehmensgruppe (ehemals Reisswolf) zählt als Markt- und Technologieführer mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung. Neben der Ausdehnung in weitere Geschäftsfelder, wie der physischen Lagerung und Archivierung von Akten und Daten, begleitet documentus seine Kunden zukünftig verstärkt auch in die digitale Welt. Die Unternehmensgruppe mit ihrem Hauptsitz in Hamburg hat mit ihren vertraglich exklusiv gebundenen Kooperationspartnern ein enges Logistik- und Standortnetz und Kooperationsnetzwerk in Deutschland, das jährlich mehr als 100.000 Tonnen Akten und Datenträger in Deutschland vernichtet. 100% der vernichteten Akten werden der Wiederverwertung zugeführt. Hauptabnehmer von documentus ist der WWF Kooperationspartner WEPA

In welcher Form arbeiten WWF und documentus zusammen?

Seit Mai 2018 unterstützt documentus den WWF Deutschland im Rahmen einer Lizenzpartnerschaft zunächst für drei Jahre. In einem Lizenzvertrag ist die Nutzung des WWF Logos durch documentus auf kommunikativer Ebene geregelt. Der WWF und documentus machen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit auf die Bedeutung der geschlossenen Kreislaufwirtschaft aufmerksam. Ziel soll es sein, entsprechend des von der EU unterstützten Konzepts der Circular Economy, wieder mehr Ressourcen in die Kreislaufwirtschaft zurückzuführen und zur Wiederverwertung zu nutzen.

Die Lizenzkooperation enthält kleinere transformatorische Elemente, mit dem Ziel unternehmensinterne Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Die inhaltliche Arbeit bezieht sich im ersten Schritt auf eine Wesentlichkeitsanalyse. Aus dieser könnten sich u.a. die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes, die Nutzung einer Green Cloud bei der Digitalisierung der Datenarchivierung oder die Nachhaltigkeitsberichterstattung ableiten.

In welcher Form darf documentus das WWF-Logo nutzen?

documentus darf das WWF Partnerlogo mit dem Claim „WWF & documentus sind Partner für nachhaltige Informationslogistik“ in seinen Kanälen der Unternehmenskommunikation wie den digitalen Medien (Website, Social Media, Newsletter), Printmedien (z.B. Anzeigen), Vertriebsunterlagen, Corporate Communication (z.B. Unternehmensbroschüre) oder auch auf den Containern verwenden, dies aber ausschließlich im Zusammenhang mit dem redaktionellen Hinweis auf die Zusammenarbeit mit dem WWF.

Was soll durch die Zusammenarbeit erreicht werden?

Mit ihren vertraglich exklusiv gebundenen Kooperationspartnern hat die documentus Gruppe ein enges Logistik- und Standortnetz sowie Kooperationsnetzwerk in Deutschland. Mit Hilfe dieser Reichweite kann ein wichtiger Beitrag für eine Bewusstseinsschaffung im B2B-Markt zum Thema nachhaltige Vernichtung von Akten und Papierdatenträger und die damit einhergehende Rückführung in den Wertstoffkreislauf geleistet werden. Neben der Bewusstseinsschaffung ist es das Ziel, entsprechend des von der EU unterstützten Konzepts der Circular Economy, mehr Ressourcen (Sekundärrohstoff) in die Kreislaufwirtschaft und somit zur Wiederverwertung zurückzuführen. Neben der geschlossenen Sicherheitskette der originären Dienstleistung von documentus ist ebenso die Etablierung von geschlossenen Stoffkreisläufen entscheidend für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Warum unterstützt documentus den WWF?

Nachhaltigkeit ist bei documentus ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Aus diesem Grund setzt sich das Unternehmen für eine gelebte ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung ein. documentus betrachtet es als zentrale Aufgabe, wertorientiert und zukunftsfähig zu handeln und legt nicht nur großen Wert auf den Schutz der sensiblen Daten und Informationen seiner Kunden, sondern auch auf die Umwelt und mithin auf die Schonung natürlicher Ressourcen z.B. durch die Verwendung von 100% Recycling von Papier, Pappe und Kartonagen. Gemeinsam mit dem WWF kann sich documentus verstärkt für die Bewusstseinsschaffung zum Thema nachhaltige Vernichtung von Akten und Papierdatenträgern sowie deren Rückführung in den Wertschöpfungskreislauf einsetzen.

Wie viel Geld erhält der WWF von documentus im Kooperationszeitraum?

documentus unterstützt den WWF mit einer jährlichen Minimum Garantie Lizenz in Höhe von 100.000 Euro. Die von documentus zu entrichtende Lizenzgebühr ist abhängig von der Gesamtmenge des jährlich zurückgeführten Sekundärrohstoffs in die papierverarbeitende Industrie.

Wie lange ist die Kooperation angedacht?

Die Zusammenarbeit zwischen dem WWF und documentus ist langfristig angelegt. Die Vertragslaufzeit ist 3 Jahre, vom 31. Mai 2018 – 31. Mai 2021. Es ist angedacht die Zusammenarbeit nach Vertragslaufzeit fortzuführen.